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Einleitung in die Philosophie der Kunst, Hörbuc...
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Inhalt: I. Begrenzung der Ästhetik und Widerlegung einiger Einwürfe gegen die Philosohie der Kunst, II. Wissenschaftliche Behandlungsarten des Schönen und der Kunst: 1. Kunstgeschichte und Kunsttheorie, 2. Platons Idee des Schönen, 3. Philosophischer Begriff des Schönen. III. Begriff des Kunstschönen Gewöhnliche Vorstellungen von der Kunst: 1. Das Kunstwerk als Produkt menschlicher Tätigkeit, 2. Das Kunstwerk als für den Sinn des Menschen dem Sinnlichen entnommen, 3. a) Nachahmung der Natur, b) Darstellung des menschlichen Innern, c) Substantieller Zweck der Kunst. Historische Deduktion des wahren Begriffs der Kunst:1. Die Kantische Philosohie,2. Schiller, Winckelmann, Schelling,3. Die Ironie.Einteilung der Kunst,Stellung der Kunst im Verhätnis zur endlichen Wirklichkeit und zur Religion und Philosohie. Zu diesem Titel erhalten Sie eine PDF-Datei, die nach dem Kauf automatisch Ihrer Bibliothek hinzugefügt wird. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Martin Grimsmann, Lutz Hansen. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/hesy/000003/bk_hesy_000003_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 19.01.2021
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Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Pr...
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Dürers schriftliches Hauptwerk "Vier Bücher von menschlicher Proportion", erschienen in Nürnberg 1528, gilt als eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Es besitzt als Druckwerk zugleich die Priorität vor allen im Range vergleichbaren Arbeiten; denn die entsprechenden Schriften und Projekte Albertis und Leonardos blieben in ihrer Epoche ungedruckt. Während deren Schriften inzwischen (oft mehrfach) ediert und kommentiert vorliegen, verharrt Dürers theoretisches Opus magnum noch immer im Status von 1528. Außer bloßen Nachdrucken des Originals, sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar, blieb das Werk vollständig ungesichtet und unerforscht. Die vorgelegte Ausgabe der Dürer schen Proportionslehre umfasst, neben der Wiedergabe des Originals und einem buchkundlichen Kapitel, in der Hauptsache dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen in heutiges Deutsch. Die im Zuge der Übertragung festgestellten Fehler und Unstimmigkeiten aller Art, die nötigen Wort- und Bedeutungsnachweise sowie alle möglichen den Text und die Illustrationen betreffenden Verständnisfragen sind im Rahmen der Umdeutschung dokumentiert. Neben die textliche Erschließung des Werks tritt seine inhaltliche Inspektion im anschließenden Kommentar, der Schritt für Schritt mit dem Katalog der insgesamt 150 Buchillustrationen verschränkt ist. Dabei geht es erstmals nicht vorrangig um die Philosophie der "Menschlichen Proportion" und deren antike, mittelalterliche und italienische Hintergründe, sondern um die werkimmanente Perspektive: Verständnisfragen, interne Bezüge, externe Beziehungen, Widersprüche, Probleme, auch sachliche Irrtümer. Neben einer zusammenfassenden Charakterisierung des Werks folgt eine Auswertung dessen, was der Autor das "Messen" nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten. Die dabei zutage tretenden Resultate widersprechen der landläufigen Annahme, das Proportionswerk basiere auf empirischen Erhebungen an lebenden Menschen. Dürers Maße verdanken sich nach Lage der Dinge nicht dem Abmessen, sondern dem Zumessen und sind damit letztlich Ausdruck eines spekulativ schöpferischen Umgangs mit der menschlichen Figur. Der abschließende Blick auf die Wirkung des Werks hat zwischen seiner deutschen und lateinischen Version zu unterscheiden, die wesentlich verschiedene kulturelle Wege genommen haben, wobei seine Rezeption weit mehr den akademischen Proportions-Diskursen als der künstlerischen Praxis zugute kam. So war Dürers Proportionswerk zwar kaum den Künsten dienlich, wofür es gedacht war, wurde aber zur nachgerade unerschöpflichen Quelle und Richtschnur für anthropometrische Zwecke unterschiedlichster Art sowie zum Bild- und Ideengeber der darstellenden Anthropometrie: immer dort, wo es um Berücksichtigung menschlicher körperlicher Faktoren in Arbeitswelt, Industrie sowie Produkt- und Raumgestaltung geht.

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Dürers schriftliches Hauptwerk "Vier Bücher von menschlicher Proportion", erschienen in Nürnberg 1528, gilt als eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Es besitzt als Druckwerk zugleich die Priorität vor allen im Range vergleichbaren Arbeiten; denn die entsprechenden Schriften und Projekte Albertis und Leonardos blieben in ihrer Epoche ungedruckt. Während deren Schriften inzwischen (oft mehrfach) ediert und kommentiert vorliegen, verharrt Dürers theoretisches Opus magnum noch immer im Status von 1528. Außer bloßen Nachdrucken des Originals, sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar, blieb das Werk vollständig ungesichtet und unerforscht. Die vorgelegte Ausgabe der Dürer schen Proportionslehre umfasst, neben der Wiedergabe des Originals und einem buchkundlichen Kapitel, in der Hauptsache dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen in heutiges Deutsch. Die im Zuge der Übertragung festgestellten Fehler und Unstimmigkeiten aller Art, die nötigen Wort- und Bedeutungsnachweise sowie alle möglichen den Text und die Illustrationen betreffenden Verständnisfragen sind im Rahmen der Umdeutschung dokumentiert. Neben die textliche Erschließung des Werks tritt seine inhaltliche Inspektion im anschließenden Kommentar, der Schritt für Schritt mit dem Katalog der insgesamt 150 Buchillustrationen verschränkt ist. Dabei geht es erstmals nicht vorrangig um die Philosophie der "Menschlichen Proportion" und deren antike, mittelalterliche und italienische Hintergründe, sondern um die werkimmanente Perspektive: Verständnisfragen, interne Bezüge, externe Beziehungen, Widersprüche, Probleme, auch sachliche Irrtümer. Neben einer zusammenfassenden Charakterisierung des Werks folgt eine Auswertung dessen, was der Autor das "Messen" nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten. Die dabei zutage tretenden Resultate widersprechen der landläufigen Annahme, das Proportionswerk basiere auf empirischen Erhebungen an lebenden Menschen. Dürers Maße verdanken sich nach Lage der Dinge nicht dem Abmessen, sondern dem Zumessen und sind damit letztlich Ausdruck eines spekulativ schöpferischen Umgangs mit der menschlichen Figur. Der abschließende Blick auf die Wirkung des Werks hat zwischen seiner deutschen und lateinischen Version zu unterscheiden, die wesentlich verschiedene kulturelle Wege genommen haben, wobei seine Rezeption weit mehr den akademischen Proportions-Diskursen als der künstlerischen Praxis zugute kam. So war Dürers Proportionswerk zwar kaum den Künsten dienlich, wofür es gedacht war, wurde aber zur nachgerade unerschöpflichen Quelle und Richtschnur für anthropometrische Zwecke unterschiedlichster Art sowie zum Bild- und Ideengeber der darstellenden Anthropometrie: immer dort, wo es um Berücksichtigung menschlicher körperlicher Faktoren in Arbeitswelt, Industrie sowie Produkt- und Raumgestaltung geht.

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Die Kunst der Naturvölker und der Vorzeit
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Kunst ist vom Ursprung her eine kultische Erscheinung, die sich zeitgleich oder im Zusammenhang mit vorzeitlichen Kulten oder Religionen entwickelte. Sowohl Malerei und Skulptur als auch Musik und Tanz treten bereits in der Altsteinzeit in Erscheinung. Zu den frühesten Zeugnissen von Kunst gehören die knapp 40.000 Jahre alten Elfenbeinfiguren aus dem Lonetal, die Flöten aus dem Geißenklösterle oder die Höhlenmalereien aus der Grotte Chauvet. Historisch entwickelten sich die Künste aus ihrem Beitrag zur materiellen Organisation von Kulten und Ritualen. In der Frühzeit menschlicher Entwicklung ist das Auftreten von Kunst einer von mehreren Indikatoren für die Bildung von Bewusstsein und menschlichem Denken. Kunst bezeichnet in diesem Zusammenhang Verrichtungen oder Darstellungen (z. B. Musizieren, Bemalung), die keinen unmittelbaren Nutzen zur Lebenserhaltung erkennen lassen.Bei heutigen Naturvölkern lässt sich die frühe Kultfunktion von künstlerischen Ausdrucksformen ebenso studieren wie eine anthropologische Konstante: das Bedürfnis (sich) zu schmücken, das sich im Ornament zuerst herausgebildet hat. Diskutiert werden außerdem soziale Funktionen von künstlerisch bzw. ornamental gestalteten Artefakten wie Spangen, Fibeln, Waffen usw. in den Clangesellschaften der Ur- und Frühgeschichte. Damit fungiert Kunst seit frühester Zeit auch als Distinktionsmerkmal, wie es von der jüngeren Kunsttheorie und -soziologie diskutiert wird. Anthropologisch markiert Kunstproduktion vor ca. 40.000 Jahren (im Aurignacien) den Übergang vom Homo sapiens zum Homo sapiens intellectus. Da die Vorgeschichte per definitionem eine schriftlose Epoche ist, gibt es keinerlei Überlieferungen eines zeitgenössischen Kunstbegriffs. (Wiki)Der vorliegende Band vom Kunsthistorker Eckart von Sydow ist mit über 400 S/W-Tafeln illustriert.Nachdruck der historischen Originalauflage von 1923.

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Jean-Paul Sartre: Über Kunst, Imagination und F...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Der französische Schriftsteller, Philosoph und Journalist Jean-Paul Sartre (1905-1980)gilt als einer der bedeutendsten und repräsentativsten französischen Denker des ausgehenden 20. Jahrhunderts, welcher weit über Frankreich hinaus wie kein anderer die geistige Landschaft der Philosophie, der Literatur und der Theaterszene prägte. Doch auch kürzere Abhandlungen über das Theater und die Musik gehörten in sein Repertoire. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs erlangte er im Laufe der Jahre als führender Vertreter der Existenzphilosophie enorme Popularität und provozierte ebenso mit seinem unermüdlichen politischen Engagement für eine bessere Gesellschaftsnorm. Seine politische Position gegenüber der Gesellschaft wird dabei hauptsächlich vom Marxismus und der Entstehung der Geschichte geprägt. Sartres Analysen der Grundbedingungen menschlicher und gesellschaftlicher Existenz bestechen auch heute noch durch eine außerordentliche Scharfsinnigkeit. Trotz der großen Vielfalt seiner Themen - Soziologie, Ontologie, Existenzphilosophie, Politik, Psychologie - wird Sartre überwiegend auf den Begriff des Existenzialismus reduziert, jedoch wird man seinem Werk durch diese einzelne Thematik kaum gerecht. Sartre selbst wollte sein Gesamtwerk viel mehr in einem transzendentalen Zusammenhang zwischen der Kunst, der Philosophie und der Literatur eingebettet wissen, welcher die Grenzen der verschiedenen Disziplinen aufzuheben und auf sinnvolle Weise miteinander zu verbinden vermochte. So haben seine philosophischen Essays, Reden, Drehbücher, Dramen und Romane immer wieder die phänomenologische Analyse der Kunst zum Gegenstand. Sartres ästhetische Theorie ist einerseits eine strikt phänomenologische, andererseits mit einem programmatischen Freiheitsanspruch verbunden. Eine Ästhetik in einem systematischen Sinne hat er allerdings nicht verfasst. Dennoch gibt es wichtige Überlegungen zur Kunst, die von großer Bedeutung geworden sind. Was ist Kunst für Sartre? Welche Rolle spielt bei ihm der Künstler, welche der Rezipient? Welche Gemeinsamkeiten haben Kunst und Phänomenologie? Diese Fragen werden nun in der vorliegenden Arbeit genauer untersucht. Der zentrale Schwerpunkt bezieht sich dabei auf die Analyse von Sartres Essay Was ist Literatur? aus dem Jahr 1947 und Das Imaginäre. Phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft aus dem Jahr 1940, wobei Sartres Kunstverständnis anhand dieser Texte deutlich in den wissenschaftlichen Fokus der Arbeit rückt.

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Kritik am Kunstsystem. Wim Delvoyes "Cloaca"
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Universität Osnabrück (Kunsthistorisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Namen Wim Delvoye verbindet man unter Umständen Unangenehmes: Fäkalien und die Produktion derer. Allerdings steckt hinter dieser einfachen Betrachtung seines Werkes Cloaca große und gezielte Kritik am gesamten Kunstsystem. Wim Delvoye, 1965 in Wervik (Belgien) geboren, ist Installations- und Objektkünstler. In seinen Werken begegnet er dem Betrachter mit unausweichlicher Ironie und regt Denkprozesse an. Neben eben diesem Projekt Cloaca, um das es in dieser Arbeit gehen soll, seien weitere Werke zumindest genannt, um einen kleinen Überblick über seine Arbeitsweise zu geben: In Art farm, zwischen 2004 und 2008 entstanden, tätowierte er in China zunächst Schweinehäute aus Schlachthäusern - später auch lebendige Schweine. Die Tatowierungen hatte er zuvor auf menschlicher Haut gesehen. Weiterhin arbeitete er beispielsweise an einem Werk, in dem er unter anderem Röntgenaufnahmen von sexuellen Handlungen auf gotische Fenster applizieren ließ. In diesem Zusammenhang ließ er mit Hilfe von Lasern Baugeratschaften aus Stahl ausschneiden und mit filigranen Strukturen versehen.Die vorliegende Arbeit ist im Kontext des Kurses Zwischen Artefakt und Ding - Das Objekt in der Kunst und Kunstgeschichte aus dem WS13/14 bei Prof. Dr. Melanie Ulz entstanden und behandelt Wim Delvoyes Arbeit Cloaca.

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Stand: 19.01.2021
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Kunst als Selbstverständigung
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Was ist Kunst? Spätestens seit dem 20. Jahrhundert scheint eine Antwort auf diese Frage mit Blick auf die Pluralität der Künste und die Vielfältigkeit wie Unterschiedlichkeit künstlerischer Objekte und Ereignisse aussichtslos. Diese Studie versucht zu zeigen, dass eine Antwort auf diese Frage dann möglich wird, wenn man sie als Frage nach der Rolle der Kunst in menschlichen Lebensformen versteht. Die Frage, was Kunst ist, lässt sich unter Rekurs auf eine bestimmte Funktion von Kunst beantworten. Ausgehend von einem historisch-kulturalistischen Ansatz, der eine Reaktualisierung der Grundeinsichten von Hegels Kunsttheorie darstellt, wird die Kunst im Kontrast zu etablierten erfahrungsästhetischen Konzepten als ein Reflexionsgeschehen verständlich gemacht: Im Nachvollzug der Formen und Choreographien von Kunstwerken gewinnen wir Verständnisse unserer selbst. So wird es möglich, die Pluralität der Künste und die Vielfalt künstlerischer Objekte und Ereignisse als Herausforderung für eine Kunstphilosophie ernst zu nehmen, ohne einen allgemeinen Begriff der Kunst zu verabschieden. Anhand von Fotografie und Film wird paradigmatisch ein neuartiges Verständnis des Zusammenhangs der Künste erarbeitet, das das Zusammenspiel der Künste im Kontrast zu essentialistischen Theorien als dynamisch und prozessual versteht. Insgesamt wird die Kunst damit als eine Praxis verständlich gemacht, die eine konstitutive Dimension menschlicher Lebensformen darstellt: Derjenige, der sich mit Kunstwerken auseinandersetzt, bildet andere Sensibilitäten und Ökonomien seiner Wahrnehmung, seines Denkens und seines Handelns aus.

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Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Pr...
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Dürers schriftliches Hauptwerk "Vier Bücher von menschlicher Proportion", erschienen in Nürnberg 1528, gilt als eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Es besitzt als Druckwerk zugleich die Priorität vor allen im Range vergleichbaren Arbeiten, denn die entsprechenden Schriften und Projekte Albertis und Leonardos blieben in ihrer Epoche ungedruckt. Während deren Schriften inzwischen (oft mehrfach) ediert und kommentiert vorliegen, verharrt Dürers theoretisches Opus magnum noch immer im Status von 1528. Außer bloßen Nachdrucken des Originals, sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar, blieb das Werk vollständig ungesichtet und unerforscht. Die vorgelegte Ausgabe der Dürer schen Proportionslehre umfasst, neben der Wiedergabe des Originals und einem buchkundlichen Kapitel, in der Hauptsache dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen in heutiges Deutsch. Die im Zuge der Übertragung festgestellten Fehler und Unstimmigkeiten aller Art, die nötigen Wort- und Bedeutungsnachweise sowie alle möglichen den Text und die Illustrationen betreffenden Verständnisfragen sind im Rahmen der Umdeutschung dokumentiert. Neben die textliche Erschließung des Werks tritt seine inhaltliche Inspektion im anschließenden Kommentar, der Schritt für Schritt mit dem Katalog der insgesamt 150 Buchillustrationen verschränkt ist. Dabei geht es erstmals nicht vorrangig um die Philosophie der "Menschlichen Proportion" und deren antike, mittelalterliche und italienische Hintergründe, sondern um die werkimmanente Perspektive: Verständnisfragen, interne Bezüge, externe Beziehungen, Widersprüche, Probleme, auch sachliche Irrtümer. Neben einer zusammenfassenden Charakterisierung des Werks folgt eine Auswertung dessen, was der Autor das "Messen" nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten. Die dabei zutage tretenden Resultate widersprechen der landläufigen Annahme, das Proportionswerk basiere auf empirischen Erhebungen an lebenden Menschen. Dürers Maße verdanken sich nach Lage der Dinge nicht dem Abmessen, sondern dem Zumessen und sind damit letztlich Ausdruck eines spekulativ schöpferischen Umgangs mit der menschlichen Figur. Der abschließende Blick auf die Wirkung des Werks hat zwischen seiner deutschen und lateinischen Version zu unterscheiden, die wesentlich verschiedene kulturelle Wege genommen haben, wobei seine Rezeption weit mehr den akademischen Proportions-Diskursen als der künstlerischen Praxis zugute kam. So war Dürers Proportionswerk zwar kaum den Künsten dienlich, wofür es gedacht war, wurde aber zur nachgerade unerschöpflichen Quelle und Richtschnur für anthropometrische Zwecke unterschiedlichster Art sowie zum Bild- und Ideengeber der darstellenden Anthropometrie: immer dort, wo es um Berücksichtigung menschlicher körperlicher Faktoren in Arbeitswelt, Industrie sowie Produkt- und Raumgestaltung geht.

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Kunst als Selbstverständigung
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Was ist Kunst? Spätestens seit dem 20. Jahrhundert scheint eine Antwort auf diese Frage mit Blick auf die Pluralität der Künste und die Vielfältigkeit wie Unterschiedlichkeit künstlerischer Objekte und Ereignisse aussichtslos. Diese Studie versucht zu zeigen, dass eine Antwort auf diese Frage dann möglich wird, wenn man sie als Frage nach der Rolle der Kunst in menschlichen Lebensformen versteht. Die Frage, was Kunst ist, lässt sich unter Rekurs auf eine bestimmte Funktion von Kunst beantworten. Ausgehend von einem historisch-kulturalistischen Ansatz, der eine Reaktualisierung der Grundeinsichten von Hegels Kunsttheorie darstellt, wird die Kunst im Kontrast zu etablierten erfahrungsästhetischen Konzepten als ein Reflexionsgeschehen verständlich gemacht: Im Nachvollzug der Formen und Choreographien von Kunstwerken gewinnen wir Verständnisse unserer selbst. So wird es möglich, die Pluralität der Künste und die Vielfalt künstlerischer Objekte und Ereignisse als Herausforderung für eine Kunstphilosophie ernst zu nehmen, ohne einen allgemeinen Begriff der Kunst zu verabschieden. Anhand von Fotografie und Film wird paradigmatisch ein neuartiges Verständnis des Zusammenhangs der Künste erarbeitet, das das Zusammenspiel der Künste im Kontrast zu essentialistischen Theorien als dynamisch und prozessual versteht. Insgesamt wird die Kunst damit als eine Praxis verständlich gemacht, die eine konstitutive Dimension menschlicher Lebensformen darstellt: Derjenige, der sich mit Kunstwerken auseinandersetzt, bildet andere Sensibilitäten und Ökonomien seiner Wahrnehmung, seines Denkens und seines Handelns aus.

Anbieter: Orell Fuessli CH
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